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Magie lässt sich in drei Bereiche einteilen: elementare Wortmagie, unelementare Wortmagie und Gedankenmagie.

WortmagieBearbeiten

Wortmagie sind Zauber, die man lernen oder erfinden kann, indem man die Essenz des Zaubergegenstandes in Worte fasst. Je nach Ausmaß benötigen sie mehr oder weniger Energie, die eine Quelle braucht. Eine Möglichkeit, die man jedoch vermeiden sollte, ist die eigene Lebensenergie, bei deren Benutzung man altert und die unwiederbringlich verloren geht. Man kann die Energie auch aus der Umgebung ziehen, doch das ist strikt verboten. Pflanzen und Tiere bzw. auch intelligente Wesen, die "angezapft" werden, würden sterben, das Land dauerhaft öd und kahl werden. Für Wortmagie braucht man eine angeborene Begabung, sie ist nicht erlernbar.

elementare WortmagieBearbeiten

Elementare Magie richtet sich auf die Umwelt und beschwört die Elemente Wind, Wasser, Feuer und Erde. Daneben gibt es noch eine ganze Reihe an Nebenelementen wie Sand und Eis. Jeder Begabte hat die Affinität zu einem Nebenelement, bei dem er weniger Energie braucht und sich besonders wohl fühlt. Das Ziel ist es im Regelfall, so viel zu lernen, bis man das entsprechende Hauptelement beherrscht. Es sind aus der Geschichte nur wenige bekannt, die sämtliche Elemente meistern konnten, z. B. der Utera Seran.

unelementare WortmagieBearbeiten

In diese Kategorie fallen alle Zauber, die sich nicht auf die Elemente beziehen, z. B. Zauber für Unsichtbarkeit, Lauschen, Schweben, ... Wer eine Begabung für unelementare Magie besitzt, hat normalerweise keine für elementare. Eine Ausnahme bilden hierbei Serafinari und Utera, die einst Serafinari gewesen sind.

GedankenmagieBearbeiten

Der Gedankenmagier nutzt seine Geisteskraft, um in Gegenstände, Pflanzen, Tiere oder Personen einzudringen, mit ihnen zu kommunizieren oder sie seinem Willen zu unterwerfen. Seit dem Winterkrieg ist es auf den Tod verboten, in den Geist von intelligenten Lebewesen einzudringen. Gedankenmagie ist einfacher, je natürlicher die Bewegung ist, die man von z. B. einem Gegenstand verlangt. Einen Vogel bringt man leichter zum Fliegen als einen Fisch, einen Stein rollen zu lassen ist bei Weitem leichter, als ihn zum Schweben zu bringen. Anders als für Wortmagie braucht man für Gedankenmagie keine Begabung, sondern lediglich hartes Mentaltraining. Dies ist den meisten Menschen jedoch unbekannt.

Bei der Nutzung von Gedankenmagie können zahlreiche Gefahren entstehen:

  • Man kann eventuell nicht mehr in seinen eigenen Körper zurückfinden.
  • Der Körper ist in der Zeit der geistigen Abwesenheit leicht physisch angreifbar.
  • Der Geist kann gefangen und festgehalten werden, wodurch der Körper in einen Zustand ähnlich dem Wachkoma verfällt.
  • Man kann vergessen, was die Realität ist, welcher der eigene Körper ist.

Magiefähige WesenBearbeiten

SerafinariBearbeiten

Sie sind wahre Meister der Magie, es gibt nur sehr wenige, die ohne Begabung geboren werden. Sie brauchen keine Magiequelle, da sie aufgrund ihrer Unsterblichkeit bedenkenlos ihre Lebensenergie nutzen können.

UteraBearbeiten

Im Gegensatz zu den Serafinari können Utera sterblich werden, wenn sie zu viel ihrer Lebensenergie verbrauchen. Die Energie erhalten sie aus ihrem Mutterbaum, je weiter sie davon entfernt sind, desto schwächer wird die Verbindung und somit die Energieübertragung. Allerdings kann Energie in Wurzeln, Harztropfen, Zweigen und Blättern der Mutterbäume gespeichert werden. Nicht jeder Utera hat einen Mutterbaum, er muss erst von einem erwählt werden, um sich mit ihm verbinden und seine magische Kraft nutzen zu können. Meistens haben sie eine Begabung für erd- oder windelementare Wortmagie.

GaldanaBearbeiten

Bei ihnen hat im Laufe der Evolution das Haelra, ihr Seelentier, die Rolle des Mutterbaumes übernommen, da die Bäume in der Eiswüste nicht genug Kraft gewinnen können. Meistens haben sie eine Begabung für unelementare oder eiselementare Wortmagie.

MenschenBearbeiten

Sie können Gedankenmagie erlernen, tun sich damit aber schwerer als Utera oder Galdana, da ihnen die natürliche Bindung zu einem anderen Wesen im Normalfall fehlt. Menschen, die jedoch über eine solche Bindung verfügen (Zylphenreiter, Ayeripengefährten, ...) tun sich leichter.

Hin und wieder kommt es vor, dass ein Mensch mit magischer Affinität geboren wird. Dieser ist dann der Nachfahre eines Mediats, eines Menschen, der einen Pakt mit einem Elementargeist geschlossen hat. Begabte haben mehr Lebensenergie als normale Menschen, sie können jedoch auch die Energiespeicher der Utera nutzen, sofern ihnen einer in die Hände fällt. Sie müssen sich der Gilde der Magier anschließen, wo ihr Potential in die richtige Richtung gelenkt wird, sonst werden sie als Wilde Magier angesehen und verfolgt.

Formen der EnergieBearbeiten

Energie wird als Namsa bezeichnet. Jedes Lebewesen und jeder Gegenstand sind davon durchtränkt, wobei Lebewesen deutlich mehr davon haben. Es ist die Energie, die alles am Leben hält. Sie wird auch als magische Energie verwendet. Es gibt verschiedene Arten an Namsa, es unterscheidet sich an seiner Farbe. Für einen Normalsterblichen ist es nicht sichtbar.

Die Gilde der MagierBearbeiten

Dies ist ein Zusammenschluss aus menschlichen Magiern und Utera, die unter Menschen leben. Die Mitglieder unterliegen einem strengen Kodex, damit Magier ihre Macht über normale Menschen nicht ausnutzen und im Eintracht mit der Welt leben, statt ihr zu schaden. Die Hauptaufgabe der Gilde besteht darin, magisch begabte Menschen aufzuspüren und auszubilden.

Magier, die sich weigern, sich der Gilde anzuschließen, werden Wilde Magier (umgangssprachlich: Wildlinge) oder Hexer genannt. Ungeachtet dessen, ob sie Verbrecher sind oder nicht, werden sie als Vogelfreie gejagt und getötet, um zu verhindern, dass sich Magier der Kontrolle durch die Gilde entziehen.

Die Gilde hat ihren Hauptsitz in Jadestadt.

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