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Die Vier Hohen Götter werden in weiten Teilen der Bekannten Welt verehrt. Sie gelten gemeinhin als die Schöpfer Heratias, wobei jeder von ihnen einen Kontinent erschuf. Früher wanderten sie in Form der Göttersonnen um die Erde, doch seit der Verbannung von Sharaku, dem Verfluchten Fünften Gott, stehen sie mitsamt ihren Sonnen still, um die Welt im Gleichgewicht zu halten.

Religiöse QuintessenzBearbeiten

Die Hohen Götter sind die gütigen Schöpfer alles Seins. Ihnen zu danken und zu dienen ist der Lebenszweck aller Kreaturen.

GlaubensgrundsätzeBearbeiten

  • Schöpfung ehren: Füge keiner anderen Schöpfung der Götter Schaden zu, es sei denn, es dient deren Zweck.
  • Dankbarkeit: Durch Gebete und Besuche der Tempel für die eigene Existenz Dank aussprechen.
  • Saat des Bösen vernichten: Alles Böse kränkt die Götter und muss mit aller Macht unterbunden werden.
  • Genügsamkeit: Zufriedenheit mit dem Los, das einem von den Göttern auferlegt worden ist.

WeltbildBearbeiten

DiesseitsBearbeiten

Die Welt wurde für ihre Bewohner erschaffen. Jeder hat Lebensrecht, solange er den Göttern huldigt. Die niederen Götter wurden erschaffen, um die weltliche Ordnung zu wahren, nach ihrem Verschwinden wurden sie von Priestern abgelöst.

JenseitsBearbeiten

Gute, gläubige Wesen werden von Makrazas Mond zu ihm ins Totenreich geführt, wo ihre Seelen ewigen Frieden finden. Böse Seelen irren als Geister auf der rastlosen Suche nach Erlösung umher.

KirchenstrukturBearbeiten

GebetshausBearbeiten

Als Gebetshaus dient ein Tempel mit fünf, nach Sharakus Verbannung vier Altarräumen, die bei den großen Tempeln jeweils einen Turm haben, wo man in Stille den Göttern nahe sein kann. Tempel gibt es im Allgemeinen nur in größeren Städten, Dorfbewohner pilgern im Idealfall regelmäßig dorthin.

GebetszeitBearbeiten

Jeder Wochentag ist einem Gott geweiht, und an jedem Tag soll man ein Gebet für den jeweiligen Gott aussprechen.

Heilige StadtBearbeiten

Als Zentrum des Glaubens gild Keraliam, denn von dort aus wurde laut der Mythologie die Welt erschaffen und dort steigen die Götter von ihren Sonnen und kehren wieder zurück. In Keraliam befindet sich das Weltendach, der größte und bedeutenste aller Tempel.

HierarchieBearbeiten

  • Die Vier Hochgeweihten von Keraliam: Sie leben abgeschieden auf den Tempeltürmen des Weltendaches und kommunizieren dort mit den Göttern.
  • Götterboten: Sie sind die obersten Diener der Vier Hochgeweihten und die einzigen, die mit diesen sprechen dürfen. Sie überbringen der Welt das Heilige Wort der Götter, das die Hochgeweihten empfangen haben.
  • Hohepriester: Er ist der Herr eines Tempels. Je bedeutender und größer der Tempel ist, desto größer ist auch sein Einfluss.
  • Priester: Sie sind die Diener eines Hohepriesters und kümmern sich um das gemeine Volk.
  • Novizen: Priesterlehrlinge

Die Hohen GötterBearbeiten

MakrazaBearbeiten

Er ist der hohe Göttervater und der Vater von Sharaku, Shira und Rintera. Er ist der Gott des Todes und Hüter des Totenreichs. Sein Element ist das Feuer und sein Namsa ist rot. Seine Schöpfung ist die Bekannte Welt von Heratia. Er hat seinen Sitz auf der Abendsonne.

GisheraBearbeiten

Sie ist die hohe Göttermutter und die Mutter von Sharaku, Shira und Rintera. Sie ist die Göttin der Güte und des Lebens. Ihr Element ist die Erde und ihr Namsa ist gelb. Ihre Schöpfung ist die Welt des Lichts. Sie hat ihren Sitz auf der Mittagssonne.

ShiraBearbeiten

Er ist der zweitälteste Sohn der Götter und der Gott der Gerechtigkeit. Sein Element ist das Wasser und sein Namsa ist blau. Seine Schöpfung ist die Neue Welt. Er hat seinen Sitz auf der Morgensonne.

RinteraBearbeiten

Sie ist das jüngste Kind der Götter und die Göttin der Freude und der Leichtigkeit. Ihr Element ist der Wind und ihr Namsa ist grün. Ihre Schöpfung ist die Farbenwelt. Ihre Sonne ist seit dem Stillstand in der Bekannten Welt nicht mehr zu sehen.

Der Verfluchte Fünfte Gott SharakuBearbeiten

Sharaku ist der älteste Sohn der Götter und der Gott des Hasses, der Zwietracht und des Bösen. Da er mit seinen bösartigen Schöpfungen Heratia zu zerstören drohte, wurde er von seinen Eltern in den fleischlichen Körper eines Serafinen verbannt, wo er von da an sein Dasein fristete. Viele Menschen sehen in ihm entweder einen Unheilsboten oder sie glauben nicht an ihn.

Er hat kein Element und sein Namsa ist weiß. Seine Schöpfung ist die Schattenwelt (auch Schattenreich genannt), seine Sonne ist seit seiner Verbannung erloschen und schwebt als finsterer Himmelskörper über der Welt. Sie ist von der Bekannten Welt aus jedoch nicht zu sehen.

TriviaBearbeiten

  • Rintera ist die einzige der Vier Hohen Götter, die Sharaku mag und mit ihm in Kontakt steht, seit er auf die Erde verbannt worden ist.
  • Sharaku hat eine Tochter namens Sephia, die eine Halbgöttin ist.
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