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Chaylia ist ein Land im Nordosten der Ebene von Dai. Es trägt den Titel "'Das Land der Tausend Flüsse'".

GründungBearbeiten

Alsaka Freydragor, eine Nomadin aus Ledapra, gründete das Land im Jahr 4081 der zweiten Ära, da ein Angriff der Serafinari auf die Menschen drohte und sie eine Befestigungsanlage errichten wollte.

Geografie, Lage, KlimaBearbeiten

Im Norden wird Chaylia durch das Südliche Aratmeer begrenzt, im Westen durch den Großen Wald Jerasta. Im Osten grenzt es an Ledapra, im Süden an die Acht Kleinen Länder. Es ist ein Flachland voller Flüsse, viel Nebel und sehr fruchtbarem Boden.

StrukturBearbeiten

Chaylia ist eine Monarchie und wird vom Drachenkaiser, in der Landessprache Ayre genannt, dezentral über Provinzen regiert. Er hat einen gottgleichen Status und wird somit auch in religiöser Hinsicht verehrt, allerdings glauben die meisten Bewohner auch an die Vier Hohen Götter, insbesondere Shira, den Gott des Wassers und der Gerechtigkeit, die in Chaylia eine hohe Bedeutung hat. Als Zahlungsmittel werden Metallringe aus Bronze, Silber und Gold verwendet.

Das Landeswappen hat die Farben grün für das fruchtbare Land, hellblau für die Flüsse und rot für das Feuer in den Adern der Chayli (während der Besatzung durch Ledapra in der vierten Ära auch als das Rot des für den Kampf um die Freiheit vergossenen Blutes).

BevölkerungBearbeiten

Es wird fast ausschließlich von Menschen bevölkert.

  • Aussehen: Chayli sind eher klein und zierlich, auch die Männer. Die Haare werden von beiderlei Geschlechtern lang getragen und zu einer typischen Frisur hochgesteckt, Bärte gelten als verpönt. Die Haarfarbe ist meist braun oder schwarz, die Augenfarbe fast immer braun.
  • Mentalität: traditionsbewusst, sehr familienbezogen, nach außen hin eher eitel, generell eher unaufgeschlossen gegenüber andere Nationen, stolz, sehr auf soziale Stände bedacht. Homosexualität wird als völlig normal angesehen. Männer und Frauen sind zwar gleichwertig, leben aber eher unter sich.

Ayre (webl. Ayri, plural Ayru)Bearbeiten

Der Ayre (ganz: „Ayreshikdr Runblakar Hadruklun“, ledaprisch für „Beherrscher Starker Winde, Weißer Drachenkaiser“) lebt in einem großen Palast (Drachenpalast) im Herzen der Hauptstadt Wyali. Er wird als der Sohn der Götter Makraza und Gishera verehrt. Sein Wappenzeichen ist ein weißer, dreiköpfiger Drache auf hellblauem Grund. Deshalb wird er von Ausländern auch der „Drachenkaiser“ genannt. In öffentlichen Sitzungen spricht er von sich immer in der Mehrzahl, da er die drei Köpfe des Drachen verkörpert (Weisheit, Strenge und Güte) bzw. seit der 4. Ära 358 gibt es noch einen vierten Drachenkopf für Freiheit. Einem normalen Menschen ist es auf den Tode verboten, den Ayre zu anzusehen (hat sich erst mit der Zeit entwickelt und wurde in der 4. Ära 358 wieder abgeschafft).

RitenBearbeiten

BegräbnisBearbeiten

Tote werden immer begraben, da der Körper der fruchtbaren Erde zurückgegeben wird, damit Neues entstehen kann. Feuer hingegen zerstört fruchtbares Land, weshalb es als große Strafe gilt, verbrannt zu werden. Gräber werden – wenn man es sich leisten kann – aufwändig gestaltet, aber nicht besucht, da der leblose Körper nichts mehr wert ist. Der Geist ist das, was einen Menschen ausmacht.

Ayre werden in den Gewölben unter dem Drachenpalast begraben, über jedem Grab eine andere Drachenskulptur. Andere Angehörige der Königsfamilie werden in Nebengewölben begraben.

TriviaBearbeiten

  • Es ist auf den Tod verboten, die Farbe weiß zu tragen, da sie dem Drachenkaiser vorbehalten ist.
  • Die meisten Menschen haben große Angst vor Waldgeistern, die angeblich im Großen Wald von Jerasta hausen (meistens werden sie mit Utera verwechselt). Grüne Augen gelten bei Menschen als Zeichen für seine Abstammung von einem Waldgeist, solche Kinder ereilt meist kein sehr gutes Schicksal.
  • Aufgrund der kulturellen Unterschiede vor allem in Sachen Aussehen ist die Beziehung zwischen Ledapra und Chaylia nicht sehr gut. Erstere halten die zierlichen Chayli für schwächliche Weibsmänner und in Chaylia wird gerne darüber gespottet, dass die Ledaprer mit ihrem muskulösen Körperbau und ihren bärtigen Gesichtern große Ähnlichkeit zu ihren Reittieren, den Rushkron, haben.
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